Robert Berg „Pech für den Puppenspieler“ Berlin-Schöneberg-Krimi

Robert Berg seziert das Herz der Großstadt

Die Nöte der Reichen und Schönen interessieren Robert Berg nicht.

Auch den in ihren Vororthöllen gefangenen Mittelklässlern widmet der Autor höchstens einen Seitenblick. Stattdessen dringt er tief in die Eingeweide der Stadt ein: Seine Helden nennt Berg ironisch „die urbanen Nicht-Eliten“.

Die Erlebnisse dieser Außenseiter, die zugleich den Kern des Mythos Berlins bilden, sind bizarr, spannend und nicht selten auch voller Komik.

Der Autor liest

in der Galerie BUNTER HUND BERLIN

 

03. Dezember 2017

um 16:00 Uhr

Platzreservierung: o174-1962816  oder

info@kunstgalerie-bunter-hund.de

Lesung: Sonntag, 03. Dezember 2017, 16:00 Uhr (Eintritt frei)

Robert Berg liest aus „Pech für den Puppenspieler“

Ort: Galerie BUNTER HUND BERLIN, Kreuzbergstraße 29, 10965 Berlin

www.kunstgalerie-bunter-hund.de phone: 0174-1962816

 

Robert Berg seziert das Herz der Großstadt

Die Nöte der Reichen und Schönen interessieren Robert Berg nicht. Auch den in ihren Vororthöllen gefangenen Mittelklässlern widmet der Autor höchstens einen Seitenblick. Stattdessen dringt er tief in die Eingeweide der Stadt ein: Seine Helden nennt Berg ironisch „die urbanen Nicht-Eliten“. Die Erlebnisse dieser Außenseiter, die zugleich den Kern des Mythos Berlins bilden, sind bizarr, spannend und nicht selten auch voller Komik.

Berg liest in der Galerie Bunter Hund aus seinem neuesten Werk, dem Kriminalroman „Pech für den Puppenspieler“ (2017, Prolibris Verlag).

Schöneberg zu Beginn der 10er-Jahre: Der Berlin-Hype hat bereits begonnen. Es wird eng für all jene Künstler, Autoren und Musiker, denen die Stadt ihr Image verdankt. Tom, der „Puppenspieler“ personifiziert dieses vergehende „Arm-aber-sexy“ Gefühl. Mit seinen Schaufensterpuppen-Skulpturen kämpft er seit Jahrzehnten um Anerkennung. Nun scheint er endlich den lang erhofften Durchbruch als Künstler geschafft zu haben. Doch dann stirbt Tom bei einem mysteriösen Unfall. Sein Freund Ed stößt auf Ungereimtheiten und beginnt zu ermitteln. „Pech für den Puppenspieler“ erzählt nicht nur von einer spannenden Mörderjagd, sondern ist gleichzeitig ein liebevolles Porträt des Berliner Stadtteil Schönebergs, mit all seinen historisch und popgeschichtlich bedeutenden Orten.

Robert Berg wurde 1968 in Berlin geboren. Er hat Publizistik studiert und in seinem Leben die verschiedensten Tätigkeiten von B wie Bürohilfskraft über M wie Medienforscher bis zu U wie Umzugshelfer ausgeübt. Von ihm liegt bereits eine Veröffentlichung vor, die Erzählungssammlung „Beiß ihn tot, Tiger!“ (2017 Böhland & Schremmer Verlag).

 

Robert Berg im Netz: www.robert-berg.de

„Pech für den Puppenspieler“ und die Gentrifizierung

DIE GESCHICHTE spielt 2012, zu einem Zeitpunkt, als sich das Tempo des bereits viele Jahre laufenden Prozesses der Gentrifizierung in Berlin insgesamt, aber insbesondere auch in Schöneberg und den angrenzenden Stadteilen noch einmal verschärfte. Diesen Wandel symbolisiert der Umbau der in der Geschichte mehrmals eine Rolle spielenden Gleiswildnis zu einem Park sehr schön.

Die Gegend um die Gleiswildnis war trotz ihrer Nähe zum Potsdamer Platz noch bis in die Nuller-Jahre hinein ein vernachlässigter Teil Deutschlands und Berlins mit heruntergekommenen, aber billigen Wohnungen, stadtbekannten Fixertreffpunkten und eben Freiräumen in Form von stadtplanerischen Leerstellen wie der Gleiswildnis. Gerade diese Lage machte sie interessant für viele Menschen, und wird sehr gut durch die zwar etwas plakative, aber eben auch irgendwie zutreffende Aussage von Wowereit (dem damalige Bürgermeister von Berlin ) „arm aber sexy“ charakterisiert.

Das war das Umfeld, in dem Menschen wie das Mordopfer Tom aus dem Buch leben konnten. Er war ein erfolgloser Künstler und für ihn galt dasselbe, er war arm, aber sexy. Im Gefolge der Bankenkrise am Ende der Nuller-Jahre und damit interessanterweise parallel zur Umgestaltung der Gleiswildnis in einen aufwendig durchdachten und konzipierten Park änderte sich das. Geld floss nach Berlin, vor allem in die Immobilien, die Leerstellen wurden erschlossen und bebaut, die Freiräume verschwanden und die Mieten gerade in Schöneberg und den benachbarten Stadteilen stiegen sehr stark. Die vielen Touristen beweisen zwar, dass Berlin immer noch sexy ist, aber in den Zentrums-Stadtteilen könnte ein Tom heute kaum noch existieren.

DAS BUCH

Schöneberg zu Beginn der 10er-Jahre: Der Berlin-Hype hat bereits begonnen. Es wird eng für all jene Künstler, Autoren und Musiker, denen die Stadt ihr Image verdankt. Tom, der „Puppenspieler“ personifiziert dieses vergehende „Arm-aber-sexy“ Gefühl. Mit seinen Schaufensterpuppen-Skulpturen kämpft er seit Jahrzehnten um Anerkennung. Nun scheint er endlich den lang erhofften Durchbruch als Künstler geschafft zu haben. Doch dann stirbt Tom bei einem mysteriösen Unfall. Sein Freund Ed stößt auf Ungereimtheiten und beginnt zu ermitteln. „Pech für den Puppenspieler“ (2017 Prolibris Verlag) erzählt nicht nur von einer spannenden Mörderjagd, sondern ist gleichzeitig ein liebevolles Porträt des Berliner Stadtteil Schönebergs, mit all seinen historisch und popgeschichtlich bedeutenden Orten.

DER AUTOR

Robert Berg Wurde 1968 In Berlin Geboren. Er Hat Publizistik Studiert Und In Seinem Leben Die Verschiedensten Tätigkeiten Von B Wie Bürohilfskraft Über M Wie Medienforscher Bis Zu U Wie Umzugshelfer Ausgeübt.
Seit Längerem Auf Diversen Lesebühnen Unterwegs, Liegt Von Ihm Bereits Eine Veröffentlichung Vor: Die Erzählungssammlung

„Beiß Ihn Tot, Tiger!“(2017 Böhland & Schremmer Verlag).
Lesung: „Pech Für Den Puppenspieler“ In Der Galerie Am 03.12.2017

WWW.KUNSTGALERIE-BUNTER-HUND.DE BUNTER HUND BERLIN PHONE 0174 – 19 62 816

 

Empfehlen Sie uns weiter:
Facebooktwittergoogle_pluspinterest
Pia

Pia