Peter Petri << Wollt ihr den totalen Frieden ? >> 05.-25.März 2018

>> Wollt ihr den totalen Frieden?<<

Es ist ein Blick zurück. Von weit kommt eine Erinnerung. Hat man doch schon mal gehört. Nur anders herum. Stimmt.

Der Künstler Peter Petri setzt sich mit Geschichte und Geschichten auseinander, die er mit seinen Objekten und Gemälden erzählt. Auf seine ganz spezielle Art. Dabei spielen Absurdes und Gegensätzliches eine zentrale Rolle. Das Erforschen der vielfältigen Bezüge ist für die Betrachter eine angenehme Herausforderung. Umdeuten, die Inhalte in andere, auch stimmige, auch absurde, intelligent ironische Zusammenhänge bringen: diese Kunst beherrscht Peter Petri perfekt. Und in der Ausführung meisterhaft. Ob Öl auf Leinwand, oder auch die Ready Mades. Als Material für Kunst ist alles willkommen. Auch Zollstöcke. Für seine ,,Zollstockbilder“ – Intarsienarbeiten ,,am laufenden Meter“ könnte man sie nennen – alles lohnend anzuschauen. Doch dabei bleibt es nicht. Peter Petris Kunst erwischt uns, wenn wir dem manchmal niedlichen Look auf den Leim gehen. Für die, die sich vor sowas nicht fürchten, gibt es eine erfrischende, farbige und inspirierende kleine feine Schau.

Die Ausstellung  „Wollt ihr den totalen Frieden?“ zeigt neuere Arbeiten von Peter Petri – Sie wird am Montag, dem 5. März 2018, um 19 Uhr in der Kunstgalerie BUNTER HUND BERLIN in Kreuzberg eröffnet.

Neben den Zollstockbildern und Objekten zeigt die Ausstellung außerdem einige großformatige Ölbilder des Künstlers. Die Textrolle „ein Wort sagt mehr als 1000 Bilder“ ironisiert das Grunddogma der Bildenden Kunst und das typografische Werk „ich habe das verlorene Paradies wiederentdeckt – ich hatte es schöner in Erinnerung“ hat beinahe schon philosophische Tiefenwirkung. Petris „Jackenberg“ dagegen wird inspiriert vom Blick auf italienische Landschaften. Es spiegelt wie viele seiner Werke Eindrücke seiner Aufenthalte im Süden wider.
Das Leben an zwei Orten nimmt einen wichtigen Teil in Peter Petris Leben ein. Im Winter lebt er in Berlin, im Sommer in Pitigliano, Italien. Jetzt ist Winter – und wir bekommen hier neuste Arbeiten zu sehen. Kommen der Vieldeutigkeit seiner Werke auf die Spur. Und es ist heiter, leicht anzusehen. Immer mit Tiefe. Und mit der Frage: ,,Wollt ihr den totalen Frieden?“

So ähnlich hatten wir das schon mal gehört…

Die Ausstellung läuft bis zum 25. März 2018 und kann während der Öffnungszeiten               der Galerie (alle Tage 15– 18 Uhr) und nach Vereinbarung besucht werden.

www.kunstgalerie-bunter-hund.de
phone: 0174-1962816
Kontakt: Pia Rubröder-Riedel

 

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ERUZIONE PPP – Pier Paolo Pasolini – 16.02.-02.03.2018

Pier Paolo Pasolini – Regisseur und Ketzer

Interpretationen seiner Romane und Filme in Pastellen von Rainer Scheday

 

 

 

 

 

 

 

„Entweder sich ausdrücken und sterben

oder ohne Ausdruck unsterblich sein“

                                                                  Pier Paolo Pasolini

 

Vernissage: 16.Februar 2018 um 18:00 Uhr

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Robert Berg „Pech für den Puppenspieler“ Berlin-Schöneberg-Krimi

Robert Berg seziert das Herz der Großstadt

Die Nöte der Reichen und Schönen interessieren Robert Berg nicht.

Auch den in ihren Vororthöllen gefangenen Mittelklässlern widmet der Autor höchstens einen Seitenblick. Stattdessen dringt er tief in die Eingeweide der Stadt ein: Seine Helden nennt Berg ironisch „die urbanen Nicht-Eliten“.

Die Erlebnisse dieser Außenseiter, die zugleich den Kern des Mythos Berlins bilden, sind bizarr, spannend und nicht selten auch voller Komik.

Der Autor liest

in der Galerie BUNTER HUND BERLIN

 

03. Dezember 2017

um 16:00 Uhr

Platzreservierung: o174-1962816  oder

info@kunstgalerie-bunter-hund.de
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Beate Seel – Jan Aine – Regine Curioni Werkschau 2017

JAN AINE

AINE ART WORKSPACE Ausstellung in der Galerie Bunter Hund Berlin

www.aineart.com

JAN AINE, ABSTRACTPAINTIN
Am Puls der Zeit arbeiten – so schafft der 1972 in Berlin geborene, lebende und arbeitende Künstler jan aine Werke in entschieden quadratischen Formaten voller Subtilität. Seine spontan kreierten Kompositionen ergreifen durch farblicher Reduktion und faszinieren durch ihre komplexe Oberflächenstruktur. Diese erzeugt der Künstler durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien wie Acrylfarbe und -binder sowie verschiedene Leinen- oder Papierschichten. Schicht für Schicht

erarbeitet sich aine die unverwechselbare Wirkung seiner Kunstwerke, die teilweise über einen langen Entstehungsprozess hinweg entstehen.

 

 

 

 

 

BEATE SEEL

BEATE SEEL, MALEREI KREUZBERG-MAGHREB-KREUZBERG
Ausstellung in der Galerie Bunter Hund Berlin, Kreuzbergstraße 29,

Berlin und Nordafrika spannen einen wohl recht weiten thematischen Bogen
für eine Ausstellung. Für mich spiegeln sich darin die beiden zentralen
Aspekte meines Daseins wider: mein Leben in Kreuzberg und meine Arbeit
als Redakteurin der taz, wo ich für den Nahen und Mittleren Osten sowie
Nordafrika zuständig bin. Doch wer eine inhaltliche Klammer sucht,

wird sie in meinen Bildern von beiden Seiten des Mittelmeeres auch finden.

Meine Faszination von Berliner Hinterhöfen mit ihren Durchblicken
und Torbögen fand im Zuge meiner zahlreichen dienstlichen und privaten
Reisen in mein Berichtsgebiet – unter anderem nach Ägypten,
Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko – neue Nahrung, freilich in einem
anderen gesellschaftlichen und architektonischen Kontext.

Wer beispielsweise schon einmal in Tunesien war, wird sich an die Türen mit ihren vielfältig gestalteten Bögen erinnern.

Die traditionelle Bauweise ist, auch klimatisch bedingt, auf den begrünten
Innenhof mit einem Wasserbecken ausgerichtet, im Gegensatz zu der eher
kargen Landschaft. In Persien wurde ein solcher Innenhof als Paradies
bezeichnet, ein Begriff, der später von den Griechen übernommen wurde.
Ein Kontrast ergibt sich zweifellos aus dem Licht Nordafrikas im Vergleich zu der oft eher düster anmutenden Atmosphäre im alten
Kreuzberg SO 36 zu Zeiten der Hausbesetzerbewegung in den 1980iger Jahren.

Gezeichnet und gemalt habe ich, solange ich denken kann. Eine formale
Ausbildung habe ich nie gemacht.

DAS HANDWERK HABE ICH IN DEN ACHTZIGER JAHREN BEI DEM BERLINER MALER REINHARD STANGL GELERNT.
Und natürlich lag sein damaliges Atelier in einem Berliner Hinterhof, in der Oranienstraße.

Ausstellung zur ART Kreuzberg 2017 noch zu sehen bis zum 24. September

in der Kunstgalerie BUNTER HUND BERLIN

Kreuzbergstrasse 29, 10965 Berlin Öffnungszeiten: 11-13 h und 15-18 h

und auch nach Vereinbarung: phone 0174-1962816

www.kunstgalerie-bunter-hund.de

 

 

REGINE CURIONI
KLEINE WERKSCHAU

seit 1969 in Berlin-Kreuzberg
Kunst-und Sozialpädagogin
seit 1990 Gruppen-und Einzelausstellungen
Malerei – Acryl-und Aquarell-Mischtechnik
vertreten durch die Galerie BUNTER HUND BERLIN www.kunstgalerie-bunter-hund.de

“ In meiner Malerei geht es mir um ein Hervorheben, Verfremden und Verstärken des Gesehenen in der Natur.
Diese Ästhetik, die ständige Veränderung im Wachsen und Vergehen – das Morbide und Wilde zeigen meine Bilder.“

Ausstellung zur ART Kreuzberg 2017
noch zu sehen bis zum 24. September Öffnungszeiten: 11-13 h und 15-18 h

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ART Kreuzberg 2017

Programm-Heft ART Kreuzberg 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

REGINE CURIONI

KLEINE WERKSCHAU

seit 1969 in Berlin-Kreuzberg
Kunst-und Sozialpädagogin

seit 1990 Gruppen-und Einzelausstellungen
Malerei – Acryl-und Aquarell-Mischtechnik

“ In meiner Malerei geht es mir um ein Hervorheben, Verfremden und Verstärken des Gesehenen in der Natur.
Diese Ästhetik, die ständige Veränderung im Wachsen und Vergehen – das Morbide und Wilde zeigen meine Bilder.“

 

 

BEATE SEEL

 

 

 

TITEL: KREUZBERG-MAGHREB-KREUZBERG

 

Berlin und Nordafrika spannen einen wohl recht weiten thematischen Bogen
für eine Ausstellung. Für mich spiegeln sich darin die beiden zentralen
Aspekte meines Daseins wider: mein Leben in Kreuzberg und meine Arbeit
als Redakteurin der taz, wo ich für den Nahen und Mittleren Osten sowie
Nordafrika zuständig bin. Doch wer
eine inhaltliche Klammer sucht, wird sie in meinen Bildern von beiden
Seiten des Mittelmeeres auch finden.

Meine Faszination von Berliner Hinterhöfen mit ihren Durchblicken
und Torbögen fand im Zuge meiner zahlreichen dienstlichen und privaten
Reisen in mein Berichtsgebiet – unter anderem nach Ägypten,
Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko – neue Nahrung, freilich in einem
anderen gesellschaftlichen und architektonischen
Kontext. Wer beispielsweise schon einmal in Tunesien war, wird sich an
die Türen mit ihren vielfältig gestalteten Bögen erinnern. Die
traditionelle Bauweise ist, auch klimatisch bedingt, auf den begrünten
Innenhof mit einem Wasserbecken ausgerichtet, im Gegensatz zu der eher
kargen Landschaft. In Persien wurde ein solcher Innenhof als Paradies
bezeichnet, ein Begriff, der später von den Griechen übernommen wurde.

Ein Kontrast ergibt sich zweifellos aus dem Licht Nordafrikas im
Vergleich zu der oft eher düster anmutenden Atmosphäre im alten
Kreuzberg SO 36 zu Zeiten der Hausbesetzerbewegung in den 1980iger Jahren.

Gezeichnet und gemalt habe ich, so lange ich denken kann, eine formale
Ausbildung habe ich jedoch nie gemacht. Das handwerk mit all seinen
Facetten habe ich in den achziger Jahren bei dem Berliner Maler Reinhard
Stangl gelernt. Und natürlich lag sein damaliges Atelier in einem
Hinterhof, in der Kreuzberger Oranienstraße.

 

JAN AINE

Der Künstler Jan Aine studierte Architektur an der UDK Berlin.

Mit seinen abstrakten Bildern zeigt er Materialoberflächen,
macht sie zu Fassaden und geht weiter, tiefer.
Hierbei schärft sich in der zurückgenommenen Sichtbarkeit der Blick für die Qualität im Inneren.
So wirken die Arbeiten mit ihrer elementaren Ästhetik wie Landschaften – auch wie verletzte Haut.
Jan Aine ist es gelungen, zart und fein offen zu legen, was sich im Stoff ehrlich zeigt.

 

 

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Cornelia Becker „Die Kinder meines Vaters“ Lesung und Buchpräsentation 21.Mai 2017

 

Wir laden Sie herzlich ein zur Buchpräsentation:

Cornelia Becker: „Die Kinder meines Vaters“

mit Zeichnungen von Yaser Safi Bübül Verlag Berlin 2017

Sonntag, 21. Mai 2017 um 18:00
in der Kunstgalerie BUNTER HUND BERLIN

Eintritt frei – Spende erbeten

Bitte reservieren Sie sich einen Platz: info@kunstgalerie-bunter-hund.de

 

Die Schriftstellerin Cornelia Becker ist bekannt für ihre subtil leuchtenden Geschichten, in denen Menschen an Wendepunkten ihres Lebens stehen. Auch in der Erzählung über den westfälischen Tankstellenbesitzer und Autohändler Hannes, dessen große Leidenschaft die Aufzucht von arabischen Hengsten ist. Seine Obsession macht ihn nicht nur zum Außenseiter in dem kleinen Ort auf dem Land, sondern taucht seine gesamte Familie in eine ungewöhnliche Welt aus orientalischen Namen, Stall- und Motorenölgerüchen sowie Reisen zu internationalen Pferdeschauen. Es ist seine Tochter Barbara, die aus einer scheuen, aufmerksamen Perspektive diese Geschichte ihres Vaters erzählt. Sein Traum scheint in Erfüllung zu gehen, als sich ein für seine Pferdezucht berühmter Scheich aus dem Yemen anmeldet, um einige Pferde zu erwerben. Doch dann läuft alles anders als gedacht, und am Ende stehen viele existenzielle Fragen im Raum.
Eine große Erzählung über Lebensträume.

Der international bekannte syrische Künstler Yaser Safi,
der seit 2016 in Berlin lebt, hat die Zeichnungen für diese Erzählung angefertigt.

Cornelia Becker wurde in Paderborn geboren.

Sie verbrachte fünf wilde Jahre in Südspanien und arbeitetein verschiedenen Berufen: als Fremdenführerin, Tankwartin, Barbesitzerin. Sie liebt Inseln im Meer ebenso wie auf dem Land. Sie studierte Sozialwesen, Germanistik und Spanisch. Heute lebt sie mit ihrer Familie und einer Katze in Berlin. Dort arbeitet sie als freie Mitarbeiterin in Kultur- und Bildungseinrichtungen. 2005 gründete sie die Werkstatt der Phantasie, wo sie kreative Schreib- und Kunstkurse gibt. Sie schrieb bisher Erzählungen und Hörstücke, die in Literaturzeitschriften und im Rundfunk publiziert wurden. 2009 wurde mit dem Hörbuch MagentaRot eine Sammlung von Erzählungen herausgegeben, schon zwei Jahre später erschien der Erzählungsband Eintritt frei. Im August 2014publizierte sie den Roman Die Unsterblichkeit der Signora Vero im LangenMüllerVerlag. Ihr Roman Der raue Gesang wird im Sommer 2017 im Contra-Bass-Verlag veröffentlicht. Für ihre Arbeiten erhielt sie Auszeichnungen und Stipendien.

 

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